Es ist vollbracht! Die 3. Mannschaft des TSV 1887 Schloß Neuhaus holt die Meisterschaft in die Residenz und krönt damit eine überragende Saison. Die Steiner-Sieben erledigte die letzte schwere Auswärtshürde souverän und konnte aufgrund des Ausrutschers der Konkurrenz bereits am vorletzten Spieltag die Meisterschaft feiern. Ein Wahnsinns-Erfolg!

Aber zurück zu den Ereignissen. Am vergangenen Samstag traf sich die 3. Mannschaft des TSV zum letzten Auswärtsspiel gegen die Mannschaft aus Bad Salzuflen 4. Nach der 5-wöchigen Pause hieß es gegen die routinierte Mannschaft von BSU 4 schnell in den Rhythmus zu kommen und das Tempo hoch zu halten. Der TSV musste dabei zwar auf einige Stammkräfte verzichten, hatte aber dennoch eine tiefe Bank.
Die Ausgangslage war klar (und der ein oder andere orakelte es bereits): Mit einem Sieg konnte enormer Druck auf Horn Bad Meinberg, bis dato Tabellenzweiter, ausgeübt und der sportliche Aufstieg schon klar gemacht werden.
Das Spiel begann zunächst recht verhalten. Beide Mannschaften schienen erst einmal abzuwarten, wie der Gegner sich eingestellt hatte und folglich verliefen die ersten 5 Minuten noch einigermaßen entspannt. BSU 4 ging mit 1:0 in Führung, aber um es vorweg zu nehmen, es sollte die letzte Führung der Gastgeber bleiben. Die Schlossherren stellten eine gute Innenverteidigung, so dass sich der schlagkräftige Rückraum der Gastgeber kaum entfalten konnte. Mit zunehmender Spieldauer kamen die Residenzler auch im Angriffsspiel mit agilem Passspiel zum Erfolg, so dass man Mitte der ersten Hälfte einen 3-Tore-Vorsprung herausgespielt hatte. Über die Stationen 1:4, 3:7 und 6:9 verlief das Spiel nach den Vorstellungen der Neuhäuser. Leider hatte der junge Schiedsrichter einige Mühe mit der Leitung des Spiels, so dass es auf beiden Seiten immer wieder zu Unterbrechungen und Diskussionen kam. Der TSV kam damit aber deutlich besser zurecht als der Gegner und setzte zum Schlussspurt der ersten Hälfte an. Beim Stand von 9:16 wurde der Pausentee gereicht. Das Ergebnis war für BSU 4 noch schmeichelhaft, verschossen die Schlossherren doch einige Bälle im Rückraum.
Ersatz-Coach Fenu war mit der Leistung soweit zufrieden. Die einzige Aufforderung hieß weiterhin druckvoll zu kombinieren und vor allem den Schiedsrichter in Ruhe pfeiffen zu lassen.
Die zweite Halbzeit begann mit einer weiterhin konzentrierten Mannschaftsleistung des TSV. Man konnte sich sogar einige Nachlässigkeiten in der Defensive leisten, da das Angriffsspiel weiterhin gut funktionierte und man stets ein 7-8 Tore Polster behielt. Über die Stationen 12:19, 15: 24 und 17:26 verwaltete der TSV ohne viel Mühe das Ergebnis. Dennoch gab es zwei Aufreger in dieser Halbzeit. Marcel wurde nach einer schönen Aktion freistehend völlig unnötig aus der Luft gepflückt, was der Schiedsrichter zwingend mit einer roten Karte hätte ahnden müssen. Tat er aber nicht. Das holte er aber anschließend nach einer eher harmlosen Rangelei nach und verwies einen Spieler von BSU auf die Tribüne. Spätestens jetzt kam eigentlich kein richtiges Spiel mehr zustande. Es gab zahlreiche Unterbrechungen, womit der Gastgeber deutlich mehr Probleme hatte als die Schlossherren. Beim Stand von 18:28 wurde schlussendlich abgepfiffen und der TSV hatte seine letzte Auswärtshürde souverän gemeistert.
Gespannt hatte man im weiteren Verlauf des Abends stets auf das Handy geblickt, um das Ergebnis von Verfolger Horn Bad Meinberg zu erfahren. Als dann um 22:00 Uhr die Meisterschaft perfekt war, brach grenzenloser Jubel im Team und in den sozialen Netzwerken aus. Die Dritte hat eindrucksvoll bewiesen, was man mit Teamgeist und einer guten Balance in der Mannschaft erreichen kann.
Der Fokus sollte nun auf die letzte Aufgabe im Heimspiel gegen Lemgo gelegt werden. Hier gilt es Coach Steiner eine Serie ohne Niederlage zu schenken und natürlich eine krachende Meisterfeier mit einem Abschlusssieg zu starten.

 

Anmerkung der Redaktion: Es war mir eine Ehre diese Mannschaft als Kapitän auf´s Feld zu führen. Mein Dank gilt allen, die sportlich und abseits des Feldes dieses Meisterstück möglich gemacht haben.

 

Es spielten für den meisterlichen TSV: Lorenz Schäfer, Dirk Struck (Torwächter), M. Fenu (2), M. Fischer (1), M. Frodeno (4), T. Koch (2), J. Kröger (5), A. Kurte , K. Malina (8), M. Pielsticker, J. Rabenstein (3), B. Lebock (3)

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